Freitag, 7. Oktober 2011

Internationaler Jugendaustausch – Gastfamilien gesucht

Leider verfasse ich erst jetzt nach 5 Wochen Pause.
Auf der deutschen YFU-seite habe ich auch dieses Jahres einen Angebot für die Familien gesehen. Darüber möchte ich es aber hier kurz berichten.

Internationaler Jugendaustausch – Gastfamilien gesucht!

Youth For Understanding – internationaler Jugendaustausch ist eine geniale Organisation. Es ist nicht meine eigene Meinung sondern Opinion vielen jungen Menschen wie ich. Auf ihrer Seite habe ich eine Information gefunden, dass die Gastfamilien gesucht sind. Bei einer Gastfamilie kann man unvergessliche Erinnerungen sammeln. Ich beispielweise habe das erste Mal im Leben Wasserski gefahren, online Weihnachtskarten gestaltet, an einem Marathon teilgenommen, viele neue geheimnisvolle orte entdeckt, an einem Musical teilgenommen. Das alles habe ich mit der Hilfe toller Menschen erreicht. Deswegen möchte ich in meinem Bog in die Berufung gehen, weil die Gastfamilien gesucht sind!


„Die Familie, die ich in Deutschland habe, ist mehr als eine Gastfamilie für mich, sie ist meine deutsche Familie.“- ein Austauschschüler aus Mexiko. Mit diesen Wörtern könnte ich auch meine Gefühl e zu meiner Gastfamilie ausdrucken.

Internationale Jugendaustausch steht jedes Jahres vor dem gleichen Problemvor- die Suche nach neuen Gastfamilien. Nicht alle Familien sind in der Lage die Kosten von einem zusätzlichen Familienmitglied zu decken. Jedoch für die Menschen, die das sich leisten können, können sich durch die Teilnahme an dem Astauschsprogram damit rechnen, dass ihnen ein Austauschschüler viele positive Emotionen als auch unvergessliche Erinnerungen liefern wird. Die Emotionen und Erfahrungen kann man in keinem Laden kaufen, die sind einfach von unschätzbarem Wert!

Montag, 5. September 2011

Die Gastfamilie - Die Ankunft in die mir bisher fremde Familie

Als ich von dem Zug ausgestiegen bin, habe ich 4 nett lachenden Gesichtern gemerkt. Da müssen sie sein – habe ich mir gedacht und habe gehofft, dass die positiv eingestellten Menschen auf dem Bahnhof extra für mich warten. Ich habe endlich mal meine Gastfamilie kennengelernt. Sie alle haben mich mit einem warmen Hallo begrüßt uns auf solche Art und Weise umarmt, dass es so geschienen ist, als ob wir uns schon seit Ewigkeit kennen würden.

Die Reise nach neuem Zuhause

Es hat geklappt!!! Der erste Eindruck von 4 Personen war richtig cool. Einerseits war das ein bisschen merkwürdig, da ich noch keine deutschen Sätze bauen könnte um mich zu verständigen und trotzdem war die Kommunikation so freundlich und nicht so problematisch wie ich es mir vorgestellt habe. Deswegen ist die Reise nach neuem Zuhause so schnell vorbei gewesen, dass ich keine Zeit für welche unnötige Gedanken hatte, dass ich im Ausland bin.

Die-Autobahn1
Foto: Die Reise nach neuem Zuhause (Autor: jusben, Quelle: morgueFile.com)

Meine Gastfamilie hat sich richtig toll von der positiven Seite dargestellt (will ich nicht sagen, dass sie negative Seiten hat). Was kann man sich mehr wünschen von einer Gastfamilie als nur die nette Verhaltensweise? Das habe ich als Geschenk von dem Schicksal bekommen, deswegen hatte ich keine Erwartungen zu dem neuem Zuhause.

In dem ICE nach Göttingen habe ich gehört, dass sich die Austauschschüler auf die schönen und vor allem teuren Häuser ihrer Gastfamilie freuten, das war es mir aber total egal. Ich habe nur gehofft, dass sich das neue Zuhause einfach ein normales und volles Liebe Haus erweisen wird.

Donnerstag, 28. Juli 2011

ICE Hamburg – Göttingen - Die am meisten stressige Reise meines Lebens

Das Vorbereitungsseminar in Geestaht hat leider geendet. In diesem Ort mit diesen Menschen hatte wich wirklich viel Spaß gehabt. Es war einfach schade, dass sich kleine Freundschaften wägen der großen Distanz enden müssten. Ich war aber ganz der Hoffnung, dass ich noch viele Freunde kennenlerne.

ICE Hamburg – Göttingen – meine erste selbstständige Fahrt in Deutschland

Die Reise Hamburg – Göttingen hat mich einfach erschrocken. Der erste Schock kam einfach nach einigen Minuten der Fahrt. Dann wurde es mir bewusst, dass meine Reisebegleiter sich in verschiedenen Sprachen verständigt haben, aber nicht in meiner Heimatssprache.
Na ja, dann hat das angefangen..ein richtiges Leben im Ausland.

grossraum
Foto: ICE Grossraum (Quelle: www.wikipedia.org)

Ich bin nach Deutschland mit Grundkenntnissen in der Sprache, was es nicht die gute Kommunikation mit den anderen Menschen garantiert hat. Deswegen habe ich mir nicht nur die Sorgen um das neue Leben in der Gastfamilie gemacht, sondern darum, wie ich die neue Familie verstehen werde. Wie soll ich mich in der neuen Umgebung benehmen? Soll ich mich auf die neuen Situationen umstellen, mich an die Leute anpassen, oder einfach meine bisherige Identität behalten? Wie weit soll ich tolerant mit den Menschen sein, die genau umgekehrte Werte als ich haben? Und die wichtigste Sache – wie erkenne ich im Göttingen am Bahnhof meine Gastfamilie?? Alle diese Fragen haben in meinem Kopf hin und her gerannt. Der Weg mit ICE Hamburg – Göttingen war dadurch sehr stressig, sogar war das die stressigste Fahrt meines Lebens mit dem Zug.

ICE-Grossraum
Foto: Das neue ICE (Quelle: www.wikipedia.org)

Ein paar Kilometer vor Göttingen habe ich Abschied von ein paar YFU-Freunden und wartete auf die Station, wo ich mich mit meiner Gastfamilie treffen soll. Ja.. ich habe daran geglaubt, dass ich mich nett überrasche.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Das am meisten ernsthafte Gespräch meines Lebens – die gewollte Persönlichkeitsänderung

Ich hatte immer Probleme mit dem Bewusstsein und immer war ich schüchtern. Deswegen hatte ich nicht so viele Freunde, was ich sehr bedauert habe. Eines Tages auf dem Vorbereitungsseminar habe ich ein Gespräch, das ich noch nicht hatte. Durch die am meisten ernsthafte Kommunikation mit meinem Betreuer und durch das ersthafte Gespräch hat sich einfach mein Leben geändert.

Ernsthaftes Gespräch – profitiert immer noch

Auf dem Vorbereitungsseminar war ich in der Gruppe von Corina, die sich meiner Meinung nach am meisten in YFU engagiert hat. Aus diesem Grund war sie am meisten gemocht und man konnte sagen, dass sie eine solche Person ist, die dir mit dem Herz interessenlos helfen kann. Ich habe ihre Hilfe gebraucht, wovon ich früher nicht wusste. Vor einem Seminar hat sie mich zur Seite genommen um ein Gespräch zu führen. Ich wusste nicht, warum es geschieht. Nach einer Stunde Unterhaltung wurde ich schon Bewusst worum es eigentlich ging. In diesem super ernsthaften Gespräch versuchte sie alle meine Aufmerksamkeit auf meine Persönlichkeit zu richten, damit ich keine Angst in dem neuen und fremden Land für mich habe, damit ich mehr vertrauen in der ersten Linie an mich selber und an die anderen Menschen habe.

Glück
Foto: Glück (Quelle: http://de.wikipedia.org)

Gewollte Persönlichkeitsänderung

Die gewollte Persönlichkeitsänderung hat angefangen, weil ich davon bewusst war, dass ich eine Unterstützung habe, die mir während des Seminars Corina angeboten hat. Mit ihrer Hilfe habe ich in den beschränkten durch die Sprache Diskussionen teilgenommen, obwohl ich viel schlechter, kaum gar nicht die deutsche Sprache beherrscht habe. Das waren meine ersten Schritte in die geänderte aus meiner Sicht Welt, in der man neue Erfahrungen und Freundschaften begegnen soll.

Dann habe ich einfach bemerkt, dass mich die Menschen nicht für die teure und gute Hose beurteilen, sondern dafür dass ich einfach da bin und mit mir eine andere Denkweise darstelle. Das war für mich der Grundstein, der mir geholfen hat mich so stark zu verändern und vor allem offen und ohne Angst die Menschen kennenzulernen versuche.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Geestacht Seminar – Vorbereitung für die Gastfamilie und die Persönlichkeitsänderung

Vorbereitung für die Gastfamilie

Während des Geestacht Seminars wurden wir ein paar Gruppen verteilt. Meine Gruppe hat Corina betreut, die vor 15 Jahren die YFU-Schülerin in den USA war. Aus diesem Grund wusste sie genau, was wir in der Situation, wenn wir die Vorbereitung für die Gastfamilie durchgehen, fühlen. Sie konnte uns einfach besser verstehen als eine ganze Menge der Psychologen, die die Menschen auf die Änderung der Umgebung vorbereiten.
Die Ratschläge, die wir gehört haben konnte man natürlich verwenden oder nicht. Manche Sachen wir beispielweise die Religion oder auch Vorurteile einiger Gastfamilien waren durch die Austauschschüller nicht nachvollziehbar. Wie es sich aber später erwiesen hat, die Vorbereitung für die Gastfamilien nicht die eindeutigen Leitfaden für das Benehmen in einer deutschen Familie gegeben hat, sondern einfach die Kunst der Kompromisse.
Foto: YFU Schüler (Autor: taylorschlades, Quelle: morgueFile)


Persönlichkeitsänderung – wie man seine Anschauungen während eines Jahres ändern kann

Wir sollten die Karten an unsere Familie zu schicken mit der Beschreibung wie wir uns in der gegenwärtigen Situation fühlen. Dass wir leider nicht so viel Zeit für die Karteneinkäufe hatten, wurde uns Internet zur Verfügung gestellt, damit wir die Karten mittels Wunderkarten schnell und einfach an die Familie in Polen rausschicken könnten. Ziel dieser Aufgabe war einfach, um nach einem Auslandsjahr die Persönlichkeitsänderung zu merken. Die Gefühle die uns an diesem Punkt begleitet haben, Einstellungen gegenüber die Welt, als auch einfach unsere Wünsche und Träume, die wir erfüllen wollten, haben sich wenigstens in meinem Fall drastisch geändert.
Geestacht Seminar hat mir einfach die Augen darauf aufgemacht, dass die Menschen andere Mentalität haben können, die man auf keinen Fall beurteilen soll. Die unterschiedlichen Denkweisen, die wir während des Autauschjahres kennenlernen sollten, kann ich aus der heutigen Perspektive sagen, dass es ein Grundstein für meine Persönlichkeitsänderung war.

Freitag, 10. Juni 2011

YFU Vorbereitungssemminar- Herzlich willkommen in Geesthacht

Die Hälfte schon geschafft – Ziel ist Geestacht

Obwohl uns die Zugreise mit einem Umstieg in Berlin in dem sommerlichen tag viel Kräfte gekostet hat, brauchten wir noch bisschen Geduld um den Zielpunkt zu erreichen. Die Hälfte des Weges wurde zwar schon geschafft, aber nach ein paar Stunden reise hat man irgendwie keine Lust um weiter mit den Gepäcke zu kämpfen.

Vom Hamburg sind wir mit zwei von YFU gemieteten Bussen zu der Jugendherberge in Geestacht gefahren. Während der Busreise hat der Wissenskampf der deutschen Sprache angefangen. Einigen Personen wollte unbedingt den anderen YFU-Schüller beweisen, dass sie doch die ganze Zeit nu Deutsch sprechen konnten. Genau in dem Bus habe ich mein erstes deutsches Wort im Ausland gelernt. Es war „die Windräder“. Ich war sehr stolz darauf, dass ich seit diesem Moment live Deutsch lernen konnte. Normalerweise lernt man trockenen Wortschatz in der Schule, dass überhaupt kein Spaß, wenigstens für mich macht.

Abend haben wir endlich mal in Geestacht angekommen.

Geestacht Jugendherberge

Foto: Geestacht Jugendherberge/ Quelle; http://www.djh-nordmark.de/jh/geesthacht/jugendherberge/bildergalerie/bild-1.html

YFU Vorbereitungssemminar fängt schon an

So hat in diesem Moment unsere YFU Vorbereitungsseminnar angefangen, die für mich deutliche Veränderungen gebracht hat.
Wie es immer aus einem Ausflug ist, hat es die Suche nach dem eigenen Bett in der Jugendherberge angefangen. Das es mir total egal war, mit wem werde ich das Zimmer teilen. Es war doch spannend, weil ich wusste, dass wir mit ein paar internationalen Studenten ein raum teilen werden. Das war die Möglichkeit um neue interessanten Menschen kennenzulernen.

Für die Auspackung hatten wir nicht so viel Zeit, weil wir schon sofort mit dem Praktischen Teil des YFU Vorbereitungsseminars angefangen haben. Wir haben uns in dem Seminarraum gesammelt um über die Situation und die Regeln von YFU zu sprechen.

Montag, 30. Mai 2011

Ein sehr langer Tag..

Ein paar Minuten nach der Abreise haben wir immer noch mit den Koffern gekämpft.

Wir haben einem richtigen Chaos in dem Wagen gemacht, wo wir die Plätze reserviert haben. Endlich ist der Schaffner gekommen und geärgert hatte er in unsere Richtung geschrien: „Ihr habt so viele Sachen als ob ihr für das ganze Jahr auf eine Reise fahren würdet“. Auf diese Aussage haben wir alle ca.30 Personen voll aus dem ganzen herzen gelacht. Der Schaffner war natürlich total irritiert, weil er überhaupt keine Ahnung hatte, was in diesem Moment passierte.

Nach dem Kampf mit unseren sachenkonnten wir uns endlich mal hinsetzen und bisschen über unsere Aufregung sprechen. Die war nicht so groß, als in dem Moment, wenn wir in Berlin Ostbahnhof umsteigen mussten. Dann haben wir das erste Mal die deutsche Sprache am Bahnhof gehört. Ich habe mich bisschen erschrocken, weil ich gar nichts verstanden habe, was es durch die Ansagen informiert wurde. Zum Glück hatten wir Betreuer, die alles schön organisiert und für uns übersetzt haben.

Bahnhof
Foto: Bahnhof (von marcomaru, Quelle: morgueFile)

Nach ein paar Stunden sind wir erfolgreich in Hamburg angekommen. Dieser Tag war noch lange nicht zum Ende.

Freitag, 27. Mai 2011

Trennen am Bahnhof

Endlich mal ist der Tag meiner Abreise und des Anfangs des jährlichen Abenteuers gekommen. Ich habe mich riesig auf diesen Moment gefreut, obwohl ich wusste, dass der 10. Juni auch ein trauriger Tag für meine Eltern wird.

An diesem Tag bin ich um ein paar Stunden früher als geplant, aufgestanden. Eigentlich konnte ich nicht die ganze Nacht schlaffen, da war ich so aufgeregt. Ohne Stress habe ich meine fertigen zu der Abreise Koffers ins Auto eingepackt. Nach einem netten und besonders schönen Frühstuck habe ich mich von meiner Mutter verabschieden, die nicht mit mir zum Bahnhof wollte, der 40 km von zu Hause entfernt wurde. Ich verstehe ihre Entscheidung, dass sie nicht mitkommen wollte, aber in solchen Situation, wenn das Kind zusammen das ganze Leben wohnt und endlich mal für einen ganzen Jahr das erste Mal ins Ausland fährt, kann man das wirklich erleben. Bei mir war es noch bisschen mehr kompliziert, weil ich überhaupt das erste Mal in meinem Leben ins Ausland gefahren bin. Bis damals habe ich nur ein paar Heimatstädten besichtigt und immer unter Elternkontrolle.

Am Bahnhof haben wir eine super große gruppe der Menschen getroffen. Es waren natürlich die YFU-Schüler, wie es anders sein könnte  Den haben die Eltern und Freunden begleitet. Es war eine tolle Atmosphäre. Obwohl mit trennen in den Augen haben sich alle auf das deutsche Abendteuer gefreut. Ich wollte jede Situation fotografieren, weil ich mich später mit den Erfahrungen mit den Eltern und Freunden teilen wollte. In der freien Zeit, die ich damals ganz viel hatte, habe ich von allen Fotos ein Fotobuch für meine Eltern gemacht, das den Anfang meiner jährlichen Geschichte im Ausland abgebildet hatte.

Nach einer Stunde war endlich unser Zug angekommen. Wir hatten nur ein paar Minuten um die Gepäcke einzupacken, was es eine schwere Aufgabe war. Die Eltern und bekannten haben natürlich bei dieser Arbeit geholfen, was es aber nicht mehr Chaos verursachte.

Die letzte Begrüßung, kleine trennen in den Augen und „Willkommen in dem Zug“, in dem die Veränderung meines Lebens angefangen hat.

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